Nachhaltigkeit
als Grundprinzip

bei ORF-Biogärtner Karl Ploberger

Vom Kompromiss zur klaren Entscheidung

Nachhaltigkeit prägt das Zuhause von Karl Ploberger seit vielen Jahren – im Garten, im Alltag, in der Haltung. Nur die Heizung war lange Zeit ein „Fremdkörper“. Beim Bau des Hauses vor 32 Jahren gab es kaum Alternativen, und so wurde notgedrungen eine Ölheizung installiert. Sie erfüllte ihren Zweck, passte aber nie zu den Werten seiner Bewohner. Der Ölgeruch im Haus, die Abhängigkeit vom Ölmarkt und die Umweltbelastung standen im Widerspruch zu einem Lebensstil, der auf Verantwortung und Naturverbundenheit setzt.

Mit der Installation der Solaranlage begann schließlich ein Prozess, der mehr war als ein technisches Upgrade – er war ein Perspektivenwechsel. Die Anlage zeigte, dass ein anderer Weg möglich ist und dass sich Komfort und Nachhaltigkeit nicht ausschließen müssen. Und so wurde auch bei der Heizung jener Energieträger zur echten Option, der den Werten des Hauses entspricht: Holz.

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Ein Energiesystem, das Zukunft schafft

Der Umstieg erfolgte in beeindruckender Geschwindigkeit: Am Freitag wurde der Öltank entfernt, am Montag früh die alte Heizung abgebaut – und bereits am Abend lief die neue Pelletheizung. Ein klarer Schnitt, der den Weg in eine nachhaltige Zukunft markierte.

Heute arbeitet das gesamte Energiesystem des Hauses harmonisch zusammen: Solar für Warmwasser, Photovoltaik für die Stromerzeugung, ein eigener Speicher und eine moderne Pelletsanlage mit Gewebetank. Ein Zusammenspiel, das Unabhängigkeit schafft und Sicherheit gibt.

Besonders bemerkenswert ist die effiziente Verfeuerung: Aus sieben Tonnen Pellets bleibt am Ende nur eine kleine Aschebox übrig.

 

„Als es endlich darum ging, die Ölheizung zu ersetzen, gab es für mich eigentlich keine Alternative - ich wollte eine Pelletheizung, und damit auch für einen gesunden, ökologischen Brennstoff sorgen."

Karl Ploberger, Journalist & Hobby-Gärtner
Karl Ploberger, Journalist & ORF-Biogärtner

Mehr Wärme, mehr Nutzen

Auch im Glashaus läuft alles nach Plan. Die Pflanzen bekommen genau die Wärme, die sie brauchen – über eine zusätzliche Leitung, die die Pelletsheizung des Wohnhauses mit dem Glashaus verbindet. So bleibt es selbst an frostigen Tagen angenehm temperiert, und empfindliche Sorten kommen zuverlässig durch jede Wetterlaune. Weil eine Pelletsheizung von Natur aus besonders ausfallsicher arbeitet, bleibt die Wärme stabil, egal wie unbeständig es draußen wird. Am Ende zeigt sich: Eine Heizung, die zwei Bereiche gleichzeitig versorgt, ist einfach die perfekte Lösung – fürs Wohnhaus und fürs Glashaus.

 

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