Wie lange hält eine Pelletheizung?
Lebensdauer einer Pelletheizung
Vielen Heizungsbesitzer:innen ist ein Punkt an ihrer Heizung besonders wichtig: eine möglichst lange Haltbarkeit. Wie lange eine Heizung - in diesem Fall eine Pelletheizung - hält, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wird die Heizung regelmäßig gewartet, gereinigt und gepflegt? Werden qualitativ hochwertige Pellets genutzt? Diese und andere Faktoren können die Lebensdauer einer Pelletheizung jedenfalls beeinflussen. Abgesehen von der technischen Haltbarkeit, kann es aber einer gewissen Einsatzdauer auch ökonomisch sinnvoll sein, Ihre Heizung zu erneuern.
Inhalt
- Professionelle Beratung für Ihren Heizungstausch
- Wie stelle ich sicher, dass meine Pelletsheizung lange hält?
- Förderrechner: So viel erhalten Sie wirklich für Ihre neue Heizung
- Das Ende einer Heizung: Ihr Weg zum Heizungstausch
- Häufig gestellte Fragen zum Thema Lebensdauer einer Pelletsheizung
Faktoren, die die Lebensdauer einer Heizung beeinflussen
Professionelle Beratung für Ihren Heizungstausch
Wovon hängt ab, wie lange die Heizung hält?
Es gibt verschiedene Faktoren, die die Lebensdauer Ihrer Heizung beeinflussen können - diese Gegebenheiten können sich unter anderem darauf auswirken, wie lange Ihr Pelletkessel bzw. Brennwertkessel funktionstüchtig bleibt:
Qualität der verwendeten Pellets
Das Qualitätssiegel ENplus beispielsweise ist das weltweit führende Zertifizierungssystem für Pellets und regelt die Qualität bei Produktion, Transport und Zustellung des Brennstoffs. Die DIN EN 14961-Norm unterteilt Pellets in unterschiedliche Kategorien – von A1 über A2 bis B.
Alle unsere Kessel sind nur für A1-Pellets (lt. Norm) zugelassen. Achten Sie außerdem auf die richtige Lagerung der Pellets, die unbedingt vor Wind, Sonne und Nässe geschützt werden müssen.
Wartung der Heizung
Die Heizung sollte regelmäßig gewartet werden, um mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig handeln zu können. Obwohl nicht vorgeschrieben, empfehlen wir eine regelmäßige, jährliche Wartung Ihrer Pelletsheizung durch eine:n Servicetechniker:in. Dieser stellt die einwandfreie Funktion sicher. Sie können auch einen Wartungsvertrag abschließen.
Stellen Sie in Puncto Reinigung sicher, dass Sie die Aschebox Ihrer Heizung immer rechtzeitig entleeren, denn eine überfüllte Aschebox kann den Betrieb stören.
Einstellungen optimal anpassen
Wichtig ist außerdem, dass Sie die Heizung entsprechend an den Bedarf Ihres Zuhauses anpassen. Wählen Sie beispielsweise einen ausreichend großen Kessel, um zu verhindern, dass die Heizung permanent im Maximalbetrieb laufen muss - wichtig ist also die passende Dimension der Heizung.
Das Ende einer Heizung - der Heizungstausch
Auch wenn wir uns das vielleicht wünschen würden - nichts hält ewig. Wer eine Heizung besitzt, deren Lebensdauer ihr Ende erreicht hat, steht vor der Frage des Heizungstauschs.
Wenn Sie sich für den Einbau einer Pelletsheizung entscheiden, ist der Heizungstausch einfach und in wenigen Schritten erledigt. Wir begleiten Sie von der Demontage der alten bis zur Installation und Inbetriebnahme der neuen Heizung.
Schritt für Schritt zur Pelletsheizung
Kosten einer Pelletheizung
Wer seine Heizung erneuern will/muss, beschäftigt sich bei der Entscheidung natürlich auch mit dem Kostenfaktor. Pauschal beantwortet kosten Pelletheizungen - je nach Ausführung - für ein Einfamilienhaus in Österreich zwischen € 17.000 und € 24.000 inklusive Pelletlager, Fördertechnik, Warmwasserbereitung und Inbetriebnahme.
Aktuell wird der Einbau von Pelletheizungen außerden von den Bundesländern gefördert.
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FAQs | Häufige Fragen und Antworten rund um Pelletheizungen
Heizungen mit Brennwerttechnik schöpfen den Energiegehalt, der in den Abgasen von Pellets steckt, nahezu restlos aus. Dieser zusätzliche Nutzen von ca. 15 % bei Pellets ist gleichzeitig die Energieeinsparung, die durch die Brennwerttechnologie möglich ist. Das spart bares Geld.
Durch die Brennwerttechnik wird das Abgas ganz natürlich zusätzlich gereinigt - die Emissionen liegen damit deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Pelletkessel mit Brennwerttechnik erreichen eine Reduktion der Staubemissionen von 40 - 50% im Vergleich zu Standardkesseln ohne Brennwerttechnik. Moderne Pelletheizungen können daher auch in Bezug auf Emissionen mit alten Holzkesseln in keiner Weise verglichen werden. So hilft ein Brennwertkessel nicht nur die Energiekosten zu senken, sondern zusätzlich auch die Umwelt zu schützen.
Aufgrund der hohen Effizienz bei geringsten Emissionen werden Pellet-Brennwertkessel vom Staat zudem besonders attraktiv gefördert.
Vorraussetzungen für den Einbau eines Brennwertkessel:
- ein korrosionsbeständiger Kamin (Edelstahl oder Keramik)
- Rücklauftemperaturen von max. 40 °C - bedingt Niedertemperaturheizsystem wie Fußboden- oder Wandheizung (technisch nicht notwendig, jedoch für das Erreichen der höheren Effizienz)
- Der Kessel benötigt für die Kondensatableitung einen Kanalanschluss
Für Pellets gibt es seit Januar 2010 das ENplus-Qualitätssiegel, um eine effiziente und umweltschonende Betriebsweise der Pelletheizanlagen zu garantieren.
So geben trockene Pellets wesentlich mehr Energie ab, als solche mit einem hohen Feuchtegehalt. Zudem kann die Verbrennungstechnik durch normierte Pellets sehr genau eingestellt und so der Energieinhalt der Pellets bis zu 98 Prozent genutzt werden.
Wer mit qualitativ hochwertigen Pellets heizt, muss zudem weniger Reinigungsaufwand betreiben. Die Norm sorgt mit ihren strengen Grenzwerten europaweit für eine einwandfreie Pelletqualität. Es wird dabei die gesamte Bereitstellungskette von der Produktion bis zur Lieferung beim Endkunden überwacht und damit ein hoher Verbraucherschutz garantiert.
In der Norm sind neben dem Heizwert auch der Wassergehalt, der Ascheanteil, Länge und Durchmesser und andere Kriterien definiert. Achten Sie deshalb beim Kauf auf die Kennzeichnung der Pellets mit ENplus- und DINplus-Gütesiegel – die entsprechenden Qualitätskriterien sind für geprüfte Hersteller verbindlich!
Mehr Infos: www.enplus-pellets.at
Bei trockener Lagerung sind Pellets unbegrenzt lagerbar.
Der Pelletkessel gewinnt im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen auf lange Sicht. Der Pelletkessel ist in der Anschaffung teurer, aber in den dauerhaften Heizkosten wesentlich günstiger. Die höheren Anschaffungskosten können aktuell durch das Förderangebot von Österreich ausgeglichen werden.
Seit dem 01.01.2020 gilt das Verbot des Einbaus von Heizkesseln von Zentralheizungsanlagen für flüssig fossile oder fest fossile Brennstoffe in Neubauten.
In Bestandsgebäuden dürfen Ölheizungen aber ohne Einschränkungen eingebaut und bei Beschädigung durch eine neue Ölheizung ausgetauscht werden.
Weitere Informationen zum Ölheizungverbot in ganz Österreich finden Sie hier:
Achten Sie beim Kauf von Pellets auf die Qualität, um so den Betrieb Ihrer Heizung bestmöglich zu unterstützen. Pellets unterscheiden sich in ihren Eigenschaften wie Größe, Heizwert, Wassergehalt und Festigkeit. Zur Qualitätssicherung unterliegen Pellets unterschiedlichen Normen und Zertifikaten. Das Qualitätssiegel ENplus beispielsweise ist das weltweit führende Zertifizierungssystem für Pellets und regelt die Qualität bei Produktion, Transport und Zustellung des Brennstoffs. Die DIN EN 14961-Norm wiederum unterteilt Pellets in unterschiedliche Kategorien – von A1 über A2 bis B. Um die Qualität der Pellets auch nach der Anschaffung weiterhin zu gewährleisten, sollten Sie auf die richtige Lagerung achten.
Ob ein Austausch Ihrer bestehenden Heizung notwendig ist, klären Sie am besten mit einem Experten vor Ort.Ihr Installateur kann sich einen Überblick über das bestehende Heizsystem verschaffen und Sie zu möglichen bzw. notwendigen Schritten beim Heizungstausch oder beim Wechsel von fossilen auf erneuerbare Energieträger beraten. Bei näheren Fragen zum Austausch kontaktieren Sie Ihren ÖkoFEN Ansprechpartner.
Wenn Ihre Heizung noch funktioniert, Sie aber dennoch über einen Austausch nachdenken, gibt es mehrere Gründe, die dafür sprechen können: Zum einen wird der Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme und raus aus Öl aktuell von Bund und Ländern gefördert (Details zur aktuellen Fördersituation). Darüber hinaus wird bereits seit längerem ein Gas- bzw. Ölheizungsverbot diskutiert. Wer von Öl oder Gas auf Pellets umsteigt, benötigt für die Wärmeerzeugung keine fossilen Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas mehr. Pellets werden aus Reststoffen der Holzverarbeitung hergestellt und ermöglichen in modernen Pelletheizungen einen vollautomatischen und komfortablen Heizbetrieb.
Ein Heizungstausch lohnt sich aus mehreren Gründen:
- Finanzielle Unterstützung nutzen: Der Wechsel auf eine moderne Heizlösung wird in vielen Bundesländern großzügig unterstützt. So können Sie die Investitionskosten deutlich senken.
- Langfristig Kosten sparen: Neue Heizsysteme sind effizienter im Betrieb und helfen Ihnen, Heizkosten dauerhaft zu reduzieren.
- Fossile Energieträger ersetzen: Mit dem Umstieg auf eine Pelletheizung können Sie auf Heizöl oder Erdgas verzichten und stattdessen Holz als erneuerbaren Energieträger nutzen.
