Pellet's Change

Was steckt hinter dem Heizen mit Pellets? Fakten zu CO₂, Herkunft und Emissionen

Heizen mit Pellets – eine Alternative zu fossilen Brennstoffen

Wer eine bestehende Öl- oder Gasheizung ersetzt, kann auf unterschiedliche Heizsysteme umsteigen. Eine Möglichkeit ist die Pelletheizung. Sie nutzt Holzpellets als Brennstoff, die aus Reststoffen der Holzverarbeitung wie Sägespänen und Hobelspänen hergestellt werden.
Moderne Pelletheizungen arbeiten vollautomatisch und verbinden das Heizen mit Holz mit hohem Bedienkomfort.

Sie möchten wissen, ob eine Pelletheizung für Ihr Zuhause infrage kommt? Nachfolgend erfahren Sie mehr über CO₂-Emissionen, Rohstoffherkunft, Pelletproduktion und die Funktionsweise moderner Pelletheizungen.

 

Wie ist die CO₂-Bilanz einer Pelletheizung?

Jede ÖkoFEN Pelletsheizung spart rund 8 Tonnen CO2 pro Jahr.

Der Wechsel von Öl zu Pellets ist damit im Vergleich die effizienteste Maßnahme, um CO2 im Haushalt einzusparen – ohne Verzicht auf Komfort. Pelletsheizungen sind die einzige vollautomatische Lösung für
erneuerbare Wärme. Eine neue Pelletsheizung spart so viel CO2 wie drei Diesel-PKW´s pro Jahr freisetzen.*

*Berechnungsgrundlage PKW CO2 Ausstoß: 175 g/km, 15.000 km/Jahr  |  Quelle Einsparungspotenzial: www.myclimate.org, 01/2020

Woraus werden Holzpellets hergestellt?

Pellets werden in Deutschland aus Sägemehl und Hobelspänen hergestellt, die als Nebenprodukte der Sägewerksindustrie anfallen. Beim Holzeinschnitt fallen 60 Prozent Schnittholz und 40 Prozent pelletierfähige Sägenebenprodukte an. Zu einem geringen Anteil wird nicht-sägefähiges Rundholz genutzt, dass beim Holzeinschlag und bei der Durchforstung anfällt. Altholz und Waldrestholz werden aus qualitativen Gründen nicht zu Holzpellets verarbeitet. Weder die strengen Luftreinhaltevorschriften noch die Vorgaben für das Gütesigel ENplus A1 könnten mit diesen Rohstoffen eingehalten werden. Genauso wenig wird hochwertiges Sägeholz eingesetzt, das viel zu teuer wäre.

© Deutsches Pelletinstitut, unter Verwendung von Bildern von mipan/123RF.com und Can Stock Photo/dusan964

Holzeinschnitt im Sägewerk
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Jetzt Co2 Ersparnis berechnen!

Ab 2021 zahlen Nutzer fossiler Brennstoffe eine CO2-Steuer. Diese berechnet sich für Heizöl im ersten Jahr mit 25 € (netto) pro Tonne CO2 und erhöht sich jährlich um weitere 6 €. So wird in einem Einfamilienhaus mit 3000 l Ölverbrauch im Jahr 2026 eine CO2-Steuer von 590 € fällig.

Berechnen Sie hier Ihre CO2 Ersparnis wenn sie JETZT auf eine umweltfreundliche Pelletheizung von ÖkoFEN umsteigen.

 

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Welche Rohstoffmengen stehen für die Pelletproduktion zur Verfügung?

Holzpellets werden überwiegend aus Nebenprodukten der Sägeindustrie hergestellt.

 

Bei der Verarbeitung von Rundholz fallen Sägenebenprodukte wie Sägespäne und Hackschnitzel an, die unter anderem zur Herstellung von Pellets genutzt werden können.

In Deutschland verarbeitet die Sägeindustrie jährlich rund 35–40 Mio. m³ Rundholz. Dabei fallen laut den dargestellten Daten rund 15 Mio. m³ Sägenebenprodukte an, aus denen rechnerisch etwa 8 Mio. Tonnen Pellets hergestellt werden können.

Die tatsächlich für die Pelletproduktion verfügbaren Mengen hängen unter anderem von Holzeinschlag, Verarbeitung, Nachfrage und weiteren Nutzungsmöglichkeiten der Sägenebenprodukte ab.

© Deutsches Pelletinstitut GmbH
Quelle: Bundeswaldinventur 3 (BWI 3)

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Alles über Pellets

Wie hoch sind die Staubemissionen von Pelletheizungen?

Nur 0,3 Prozent der Feinstaubemissionen (PM10) werden von Pelletsfeuerungen erzeugt.

Pelletsheizungen haben den geringsten Feinstaubausstoß aller Holzheizungen. Sie zeichnen sich durch einen hohen Komfort und eine saubere Verbrennung aus, da sie vollautomatisch funktionieren, einen normierten Brennstoff verwenden und vom Fachmann optimal eingestellt werden. Sie arbeiten hocheffizient und gehören dadurch zu den saubersten Holzfeuerungen. Mit einem Anteil von nur 0,3 Prozent (PM10) bzw. 0,6 Prozent (PM2,5) nehmen Pelletheizungen kaum Einfluss auf die Feinstaubemmissionen in Deutschland.

© Deutsches Pelletinstitut  I  Quelle: Umweltbundesamt 2020, Daten für 2018 (Deutschland)

Feinstaubemissionen in Deutschland 2017-2020

Woher stammen in Deutschland verkaufte Pellets?

Import und Export von in Österreich verkauften Pellets

Aus der Region! Deutschland exportiert sogar mehr Holzpellets als importiert werden.

Woher die Pellets stammen kann durch eine bewusste Kaufentscheidung selbst bestimmt werden. Die in Deutschland anfallenden Sägenebenprodukte reichen aus, um die Pelletsproduktion vollständig mit Sägemehl und Hobelspänen zu versorgen. Die letzten Jahre produzierte Deutschland mehr Pellets als der Inlandsmarkt abnahm, sodass Pellets sogar ins benachbarte Ausland, wie Österreich und Italien exportiert wurden.

© Deutsches Pelletinstitut GmbH  |  Quelle: DEPI

Worauf sollte ich beim Kauf von Pellets achten?

Achten Sie beim Pelletkauf auf ENplus – das Qualitätszertifikat für moderne Holzbrennstoffe.

Eine gute Pelletheizung verdient einen guten Brennstoff. Verwenden Sie daher ausschließlich Pellets mit dem Gütesiegel ENplus A1, Durchmesser 6 mm.
Mit ihren streng definierten Eigenschaften können Sie sich bei ENplus-zertifizierten Holzpellets auf eine gleichbleibend hohe Qualität und eine effiziente Verbrennung verlassen. ENplus überwacht die gesamte Produktionskette von der Herstellung über den Handel bis zur Anlieferung, und bietet damit eine hohe Qualitätssicherheit und umfassende Transparenz.
Die Verwendung von nicht pelletierten Brennstoffen oder von Pellets, die nicht der EN ISO 17225-2 Klasse 1 entsprechen, führen zu Garantieverlust und können Schäden am Pelletkessel sowie am Kamin verursachen.

© Deutsches Pelletinstitut - Qualitätszeichen der Qualitätsklasse ENplus A1 

 

FAQs zum Thema

Um das Thema Heizen mit Holzpellets ranken sich viele Mythen und Fragen.

Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie hier:

 

Moderne Pelletheizungen steuern den Verbrennungsprozess automatisch und können dadurch geringere Staubemissionen als ältere Holzfeuerungen erreichen. Die tatsächlichen Emissionswerte hängen von der jeweiligen Anlage, ihrem Betrieb und der Qualität der eingesetzten Pellets ab. Mit der ZeroFlame® Technologie hat ÖkoFEN ein Verbrennungsverfahren entwickelt, das die Staubemissionen bei entsprechend ausgestatteten Pelletkesseln weiter reduziert.

Bei der Verbrennung von Holzpellets wird das im Holz gebundene CO₂ wieder freigesetzt. Zusätzlich entstehen Treibhausgasemissionen unter anderem bei der Bereitstellung der Rohstoffe, der Pelletproduktion und beim Transport.
Pellets werden überwiegend aus Reststoffen der Holzverarbeitung, wie Sägespänen und Hobelspänen, hergestellt. Wie hoch die gesamten CO₂-Emissionen des Heizens mit Pellets ausfallen, hängt daher unter anderem von Rohstoffherkunft, Herstellung, Transportwegen und dem eingesetzten Heizsystem ab.

Pellets sind ein Recyclingprodukt der Sägeindustrie und mussten früher sogar entgeltlich entsorgt werden. Hergestellt werden Pellets aus den Sägeresten die beim Verarbeiten von Holz anfallen und bestehen somit aus einem nachwachsenden Rohstoff ohne jegliche Zusatzstoffe. Bei der Verfeuerung setzen Pellets nur soviel CO2 frei, wie sie es auch beim natürlichen Verottungsvorgang würden. Aufgrund der hohen Umweltfreundlichkeit werden Pelletheizungen besonders vom Bund und den Ländern gefördert. Die Förderübersicht für Pelletheizungen finden Sie hier.

Pioniergeist - Umweltschutz - Partnerschaft - Qualität

Für das steht ÖkoFEN seit 30 Jahren. In etwa 150.000 moderne Pelletheizungen wurden seit der Firmengründung am 27. Oktober 1989 installiert und haben eine CO2 - Reduktion von über 8,2 Millionen Tonnen bewirkt!