FAQs

Fragen & Antworten zum Thema Pellets und Pelletheizung:

Holzpellets als Brennstoff zu verwenden hat vielerlei Vorteile. Sie sind:

  • Klimaschonend weil nahezu CO2 neutral
  • Günstig
  • Heimisch regional
  • Komfortabel
  • Überall einsetzbar

 

Klimaschonend:
Holzpellets schützen unser Klima weil sie CO2-neutral verbrennen, d. h. sie geben bei ihrer Verbrennung genau jene Menge an CO2 frei, die der Baum zuvor aufgenommen hat. Natürlich passiert das bei der Verbrennung rascher, jedoch ist die Waldbewirtschaftung nachhaltig und es wächst immer mehr Holz nach als genutzt wird.

Günstig
Heizen mit Holzpellets ist dauerhaft günstig, da der Preis nicht an den Ölpreis gekoppelt ist, sondern sich marktgerecht aus Nachfrage und Angebot ergibt. Somit ist der Preis seit Jahren konstant günstiger als Heizöl und Gas. 

Heimisch – regional
Holz ist ein regionaler Rohstoff und die Holzpelletindustrie flächendeckend ausgebaut. Durch das Heizen mit Pellets unterstützen Sie die regionale Wirtschaft und fördern Arbeitsplätze in Ihrer Nähe. Im Gegensatz zu Öl, das zu einem großen Teil aus Krisengebieten wie dem Nahen Osten geliefert wird oder im Vergleich zu Gas, bei dessen Lieferung der Verbraucher ebenso von politischen Entscheidungen im Ausland abhängig ist, heizen Besitzer von Pelletheizungen mit einem heimischen und damit sicheren Brennstoff.

Komfortabel und überall einsetzbar
Das Beste an einer Pelletheizung: Bei all diesen Vorteilen bietet sie nahezu den gleichen Komfort wie eine Öl- oder Gasheizung und kann zudem flexibel eingesetzt werden: sowohl im Einfamilien- sowie im Gewerbe- und Industriebereich. Eine Pelletheizung ist immer die passende Lösung.

Die Vorteile einer Pelletheizung auf einem Blick >>

Holzpellets sind kleine, zylindrische Presslinge aus trockenem, naturbelassenem Restholz (Säge- und Hobelspäne) aus der Sägeindustrie.

Sie haben einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge von etwa drei Zentimetern. Sie werden unter hohem Druck - ohne chemische Bindemittel - gepresst und haben einen extrem niedrigen Wassergehalt sowie einen hohen Energiegehalt und Brennwert.

Holzpellets werden in Kilogramm angeboten. 1 m³ Pellets hat ein Gewicht von 650 kg.

Zum Vergleich:
2 kg Pellets ≙ ca. 1 l Heizöl
1 m³ Pellets ≙ ca. 320 l Heizöl

Ja. 

Zur Herstellung von Holzpellets werden ausschließlich Reste bzw. Nebenprodukte aus der Holzverarbeitung und Durchforstung verwendet.

In der Sägeindustrie fallen beim Holzeinschnitt ca. 40% des Holzen in Form von Sägenebenprodukten (Hackschnitzel, Späne, Sägemehl) an. Ein großer Anteil davon kann für die Pelletproduktion verwendet werden. Darüber hinaus ist Holz ein erneuerbarer Rohstoff.

Zudem sorgt eine gesetzlich vorgeschriebene, nachhaltige Forstwirtschaft dafür, dass eine Übernutzung der Wälder ausgeschlossen ist.

Ja. Durch breit gestreute Produktions- und Handelsstrukturen sind Pellets bundesweit flächendeckend verfügbar.

57 ENplus-zertifizierte Pelletproduzenten stellen an über 71 Standorten in Deutschland Holzpellets her. Bei der Produktion werden rd. 92 % Sägenebenprodukte verwendet, die im Sägewerk anfallen. Deutschland war in den letzten Jahren regelmäßig Nettoexporteur von Pellets – das heißt, dass mehr Pellets produziert als inländisch verbraucht wurden. Die Jahresproduktion der deutschen Pellethersteller liegt bei über 3,5 Millionen Tonnen im Jahr.

Die Pelletproduzenten investieren für die Zukunft.

Die Produktionskapazität der europäischen Produzenten erhöht sich stetig. Mit neuen Investitionen stärken sie sich für die steigende Nachfrage. Momentan werden etwa 25 Prozent der Produktionsmenge Österreichs und Deutschlands ins Ausland exportiert.

Wie alle Energiemärkte unterliegt auch der Pelletpreis gewissen Schwankungen. Der Pelletmarkt ist jedoch dank der vielfältigen Angebotsstruktur transparent und zeigt sich dadurch sehr verbraucherfreundlich. Der Pelletpreis ist seit mehr als zehn Jahren auf einem stabilen Preisniveau geblieben.

In den letzten acht Jahren stieg der Ölpreis auf den doppelten Preis, der Pelletpreis stieg im Vergleichszeitraum um weniger als 20 Prozent. Das entspricht in etwa der Teuerungsrate in diesem Zeitraum.

Allgemein gilt die Empfehlung, die Pelletlager im Frühling/Sommer zu füllen, da der Preis in den kalten Monaten meist höher als in den Sommermonaten ist.

Mehr Informationen gibt es hier beim Deutschen Pelletinstitut!

Der Pelletpreis ist nicht an den Ölpreis gekoppelt und richtet sich nach Angebot und Nachfrage.

In den letzten Jahren zeigte der Pelletspreis eine stabile Entwicklung. Die Unabhängigkeit von Börsenspekulationen oder internationalen Krisen, die beispielsweise beim Handel von fossilen Energieträgern üblich sind, stellt eine weitere Sicherheit für die Preisstabilität der Holzpellets dar.

Mehr Informationen zum Pelletpreis finden Sie hier beim Deutschen Pelletinstitut!

Der Energieaufwand für die Herstellung von Pellets beträgt nur ca. 5 Prozent des Heizwertes der Pellets.

Im Vergleich dazu beträgt der Energieaufwand für Heizöl etwa 12 Prozent, für Flüssiggas etwa 14,5 Prozent.

Für den Transport der Pellets zum Endkunden werden nur 1-2% des Energieinhalts der Presslinge aufgewendet, da die Zustellung stets regional erfolgt.

Für Pellets gibt es das ENplus-Qualitätssiegel, um eine effiziente und umweltschonende Betriebsweise der Pelletheizanlagen zu garantieren.

So geben trockene Pellets wesentlich mehr Energie ab, als solche mit einem hohen Feuchtegehalt. Zudem kann die Verbrennungstechnik durch normierte Pellets sehr genau eingestellt und so der Energieinhalt der Pellets bis zu 98 Prozent genutzt werden.

Wer mit qualitativ hochwertigen Pellets heizt, muss zudem weniger Reinigungsaufwand betreiben. Die Norm sorgt mit ihren strengen Grenzwerten europaweit für eine einwandfreie Pelletqualität. Es wird dabei die gesamte Bereitstellungskette von der Produktion bis zur Lieferung beim Endkunden überwacht und damit ein hoher Verbraucherschutz garantiert.

In der Norm sind neben dem Heizwert auch der Wassergehalt, der Ascheanteil, Länge und Durchmesser und andere Kriterien definiert. Achten Sie deshalb beim Kauf auf die Kennzeichnung der Pellets mit ENplus- und DINplus-Gütesiegel – die entsprechenden Qualitätskriterien sind für geprüfte Hersteller verbindlich!

Mehr Infos: www.enplus-pellets.de

Der Heizwert von Pellets ist mit 4,9 kWh/kg genormt.

Der Heizwert von einem Liter Heizöl extra leicht beträgt 10 kWh und der von 1 m³ Erdgas ebenfalls 10 kWh.

Daher ergibt sich folgendes Verhältnis:
2 kg Pellets ≙ 1 Liter Heizöl extraleicht ≙ 1 m³ Erdgas ≙ 2,5 kg trockenes Brennholz

Es gibt grundlegend zwei Möglichkeiten um Holzpellets zu lagern: Ein Gewebetank oder einen Pellet-Lagerraum.

Der Gewebetank ist einfach und schnell montiert, kostengünstig und dazu staubdicht. Das Gewebe ist aber dennoch luftdurchlässig und somit ist der Tank die perfekte Lagermöglichkeit für Pellets. Ist er gegen Sonne und Regen geschützt, so kann er sogar außerhalb des Hauses aufgestellt werden. Innovative Gewebetanks wie der Flexilo Compact haben dazu noch 60 Prozent mehr Lagerkapazität bei gleichem Platzbedarf.

Die Lieferung von Pellets erfolgt mit dem Tankwagen, von dem aus die Pellets mittels Druckluft in den Lagerraum bzw. Tank eingeblasen werden. Im Gegensatz zu Heizöl verursachen Pellets dabei keine Geruchsbelästigung.

Bei einem Umstieg von einer Öl- auf eine Pelletheizung findet das Pelletlager meist im Öltankraum Platz.

Bei trockener Lagerung sind Pellets unbegrenzt lagerbar.

Nicht nur die Pellets selbst sollten hochwertig sein, sondern auch die Ausstattung und Gestaltung des Lagers.

Die Heizlast eines Gebäudes gibt die ideale Größe des Lagerraums vor. In den meisten Fällen sind Gewebetanks die einfachste und beste Möglichkeit für die Pelletlagerung. Bauseitig ausgebaute Lagerräume hingegen können bei  besonderen Raum-Geometrien sinnvoll sein.

Der Raum für Pellets, bzw. dem Gewebetank  sollte max. 30 m von der Hauszufahrt entfernt sein, damit der Tankwagen den Lagerraum befüllen kann. Am besten grenzt dieser Raum an eine Außenmauer, damit die Befüllkupplungen von außen zu erreichen sind.

Gewebetank

Die Gewebetanks gibt es in verschiedenen Größen von 650 kg bis 12,5 t. Der Pellettransport zum Kessel erfolgt durch ein
Vakuumsaugsystem über eine Entfernung von bis zu 20 m.

Die aus einem speziellen Polyestergewebe bestehenden Gewebetanks sind staubdicht und luftdurchlässig.
Wir bieten Ihnen für jeden Platz- und Pelletbedarf die passende Variante.
Mehr Informationen zu ÖkoFEN Gebetanks gibt es hier.

Lagerraum

Die Wände, der Boden und die Decke des Lagers müssen absolut trocken sein, da die Holzpresslinge sonst aufquellen und zerfallen können. Feuchte Pellets können zu Funktionsstörungen beim Transport vom Lager in den Pelletkessel sowie beim Verfeuern führen. Bei feuchten Kellerräumen sollte ein Gewebetank eingesetzt werden.

Ein Pellet-Lagerraum sollte, wenn möglich, über einen glatten Schrägboden mit mindestens 35 Grad Neigung verfügen.

Mehr Informationen zu Pelllet-Lagerräumen gibt es hier.

Hinsichtlich Emissionen sind Pelletkessel Weltmeister. Weder vorgelagert noch direkt werden große Mengen an CO2 freigesetzt. Lediglich 30g/kWh Energie beträgt die CO2 Emission. Zum Vergleich: Eine Ölheizung emitiert ca. 350 g und eine Wärmepumpe durch den fossilen Stromanteil immerhin auch 180 g/kWh verbrauchter Energie.

Zudem unterbieten Pelletheizungen schon immer die Grenzwerte für Feinstaub der verschärften Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) für 2020. Verbrennungsüberwachung, automatische Brennstoffzuführung und Luftregelung führen - zusammen mit dem genormten, trockenen Brennstoff aus naturbelassenem Holz ohne Zusatzstoffe - dazu, dass Pelletheizungen diese strengen Kriterien einhalten.

Somit sind moderne Pelletheizungen mit alten (Stück)Holzheizungen keineswegs vergleichbar.

Die Kosten für ein Pelletheizsystem hängen von mehreren individuellen Bedingungen ab. Je nach baulichen Rahmenbedingungen, gewähltem Modell und den möglichen Förderungen variieren die Kosten des Heizsystems. Als Orientierungshilfe dient der ÖkoFEN Online-Produktberater für Sanierung und Neubau.

Sie erhalten in nur vier Schritten einen Produktvorschlag (Pelletheizung und -lager) mit einem Richtpreis für die ÖkoFEN Produkte (ohne Installationsmaterial und Arbeit) inklusive Förderinformation für Ihr Bundesland. Unser Produktberater dient auch wunderbar als Entscheidungshilfe, wenn Sie überlegen, Ihre Heizung gegen ein neues Heizsystem zu tauschen oder noch die richtige Heizung für Ihren Neubau suchen. 

Hier können Sie ganz einfach das für Sie richtige Produkt inkl. Richtpreis & Förderung finden:

Zum Online-Produktberater

Für ÖkoFEN Pelletheizungen wird eine jährliche Wartung empfohlen, um neben langen Wartungsintervallen ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig führt eine optimale Wartung zu einer längeren Lebensdauer und einem gleichbleiben effizienten Betrieb.
 

ÖkoFEN Kunden schätzen die Qualität der Produkte und den flächendeckenden Werkskundendienst, der 365 Tage im Jahr erreichbar ist. 99 % der Kunden sind mit ihrer Entscheidung zufrieden und würden sich wieder für uns entscheiden. Zudem können Sie ganz einfach online Ihren Ansprechpartner suchen und kontaktieren.

Fragen & Antworten zum Thema Wärmepumpe:

Die Auswahl der richtigen Wärmepumpe für einen Altbau hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Größe des Gebäudes, die Dämmung, die Vorlauftemperaturen und die örtlichen Gegebenheiten.

Hier sind einige Aspekte zu berücksichtigen:

  1. Heizlastberechnung: Eine professionelle Heizlastberechnung sollte durchgeführt werden, um den Wärmebedarf des Altbau-Gebäudes zu ermitteln. Dies ist entscheidend, um die richtige Größe der Wärmepumpe zu bestimmen.
  2. Dämmung: Altbauten haben in der Regel einen schlechteren Dämmstandard geringere Dämmqualität als moderne Gebäude. Je schlechter die Dämmung, desto höher sind die notwendigen Vorlauftemperaturen für die Heizung. In solchen Fällen könnte eine Wärmepumpe mit höherer Vorlauftemperatur (z. B. eine Gas-Wärmepumpe oder eine Hybrid-Wärmepumpe) geeigneter sein, um die erforderliche Wärmeleistung zu erbringen.
  3. Wärmequellen: Wärmepumpen nutzen verschiedene Wärmequellen, wie Luft, Erdreich oder Grundwasser. Die Auswahl der geeigneten Wärmequelle hängt von den räumlichen Gegebenheiten und den örtlichen Genehmigungsvorschriften ab. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist oft einfacher zu installieren und erfordert keine aufwendigen Tiefenbohrungen oder Erdkollektoren.
  4. Systemintegration: Die Wärmepumpe sollte gut in das bestehende Heizsystem integriert werden können. Eventuell müssen vorhandene Heizkörper angepasst oder Flächenheizungen (z.B. Fußbodenheizungen) eingebaut werden.
  5. Energieeffizienz: Achten Sie auf die Energieeffizienzklasse der Wärmepumpe, um langfristig Energiekosten zu sparen. Wärmepumpen mit höherer Effizienz haben möglicherweise höhere Anschaffungskosten, zahlen sich aber in der Regel über die Zeit aus.
  6. Schallschutz: Insbesondere bei Luft-Wasser-Wärmepumpen sollte auf den Schallschutz geachtet werden, damit die Anlage keine unangenehmen Geräusche für Bewohner oder Nachbarn erzeugt.

Es ist wichtig, sich von einem Fachmann, zum Beispiel einem Energieberater oder einem Heizungsbauer, beraten zu lassen. Der Experte kann die baulichen Gegebenheiten und individuellen Anforderungen vor Ort analysieren und die beste Lösung für die spezifische Situation empfehlen.

Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe für einen Altbau können je nach verschiedenen Faktoren stark variieren. Es gibt unterschiedliche Arten von Wärmepumpen, und die Gesamtkosten hängen von mehreren Faktoren ab, darunter:

  1. Größe und Leistung der Wärmepumpe: Die Größe der Wärmepumpe wird anhand des Heizbedarfs und des Warmwasserbedarfs berechnet.
  2. Art des Wärmequellen-Systems: Die Wahl der Wärmequelle (z. B. Luft, Erdreich, Grundwasser) hat einen großen Einfluss auf die Kosten.
  3. Vorhandene Wärmeverteilung: Falls bereits eine Fußbodenheizung oder geeignete Heizkörper vorhanden sind, können die Kosten niedriger sein.
  4. Installationsaufwand: Die Installationskosten hängen von der Komplexität der Installation und der Zugänglichkeit des Grundstücks ab.
  5. Fördermittel: Der Wechsel auf eine Wärmepumpe wird staatlich attraktiv gefördert. In einigen Regionen gibt es sogar zusätzliche Förderprogramme, die die Kosten für den Einbau einer Wärmepumpe weiter reduzieren können.

Als grobe Orientierung könnten die Kosten für eine Wärmepumpe im Altbau sich zwischen 15.000 € und 30.000 € bewegen, die dank attraktiver Förderprogramme um knapp die Hälfte reduziert werden können. Die tatsächlichen Kosten sollten jedoch immer durch individuelle Angebote von Fachunternehmen ermittelt werden, die eine genaue Analyse der Gegebenheiten vor Ort durchführen. 

Es ist ratsam, mehrere Angebote von verschiedenen Heizungsbauern einzuholen und auch die möglichen Energieeinsparungen und Fördermöglichkeiten zu berücksichtigen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Die Kosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Leistung, der Energieeffizienz, der Marke und des Installationsaufwands.

Im Allgemeinen liegen die Preise für Luft-Wasser-Wärmepumpen in der Regel zwischen einigen tausend Euro und mehreren zehntausend Euro. Es ist ratsam, Angebote von verschiedenen Herstellern und Heizungsbauern einzuholen, um die besten Preise und Optionen für Ihre individuellen Bedürfnisse zu erhalten.

Es ist auch wichtig, zusätzliche Kosten für die Installation, Wartung und gegebenenfalls den Austausch von Teilen im Laufe der Zeit zu berücksichtigen. Außerdem kann es regionale und nationale Förderprogramme geben, die den Kauf und die Installation von Wärmepumpen finanziell unterstützen. Es empfiehlt sich, sich über diese Optionen zu informieren, um mögliche Einsparungen zu erzielen.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist ein Heiz- und Kühlgerät, welches Wärmeenergie aus der Umgebungsluft verwendet und zur Raumheizung oder -kühlung nutzt.

Hier eine grundlegende Erklärung, wie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe funktioniert:

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine Heiz- und Kühltechnologie, die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft gewinnt und zur Raumheizung oder -kühlung verwendet. Ihr Funktionsprinzip beruht auf dem physikalischen Prinzip der Wärmepumpe, das besagt, dass Wärme von einem kälteren Ort zu einem wärmeren Ort transportiert werden kann, wenn Energie zugeführt wird.

Hier eine grundlegende Erklärung, wie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe funktioniert:

  1. Absorption der Umgebungswärme: Die Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft Wärmeenergie, selbst bei niedrigen Temperaturen. Sogar bei kaltem Wetter enthält die Luft noch genügend Wärmeenergie, die genutzt werden kann.
  2. Verdampfung des Kältemittels: In der Wärmepumpe befindet sich ein geschlossener Kreislauf, der ein Kältemittel enthält. Dieses Kältemittel hat einen niedrigen Siedepunkt und verdampft bereits bei niedrigen Temperaturen, wenn es der Wärme der Umgebungsluft ausgesetzt wird.
  3. Kompression des Kältemittels: Der verdampfte Kältemitteldampf wird von einem Verdichter komprimiert, wodurch sich der Druck und die Temperatur erhöhen.
  4. Abgabe der Wärme: Der komprimierte und erhitzte Kältemitteldampf gibt die gespeicherte Wärmeenergie an das Heizsystem oder den Warmwasserspeicher ab, um den Raum zu beheizen oder Warmwasser bereitzustellen.
  5. Kondensation des Kältemittels: Durch die Wärmeabgabe kondensiert das Kältemittel und wird wieder flüssig.
  6. Expansion des Kältemittels: Das flüssige Kältemittel durchläuft ein Expansionsventil, das den Druck reduziert, um den Kreislauf zu schließen und das Kältemittel wieder in den Verdampfer zu leiten.

Dieser Kreislauf wiederholt sich kontinuierlich, solange das Heiz- oder Kühlsystem aktiv ist. Eine Wärmepumpe kann die gewonnene Energie aus der Umgebungsluft nutzen, um das Haus zu heizen, und kann im Sommer umgekehrt werden, um das Haus zu kühlen.

Mit sinkenden Außentemperaturen verringert sich die Effizienz der Luft-Wasser-Wärmepumpe, da die Wärmeenergie in der kalten Luft geringer ist. In solchen Fällen können ergänzende Heizsysteme erforderlich sein, um den erforderlichen Heiz- und Warmwasserbedarf zu decken.

 

Ja, eine effiziente Wärmepumpe mit klimaschonendem Kältemittel ist klimafreundlich. Die ÖkoFEN GreenFOX ist mit dem Kältemittel R290 (Propan) gefüllt; dieses gilt als natürliches Kältemittel. Für den Einsatz von Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln (wie R290) gibt es 5 % extra Förderung.



Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt das Verhältnis zwischen der jährlich abgegebenen Heizleistung und der jährlich aufgenommenen elektrischen Antriebsenergie der Wärmepumpe an. Sie ist ein Indikator für die Effizienz der gesamten Anlage in Abhängigkeit des Gebäudes. 

Kurz gesagt: Eine JAZ von bspw. 4 bedeutet, dass die Wärmepumpe 4 kWh Wärme aus 1 kWh Strom erzeugt. Fazit: Je höher der Wert, desto besser.

 

Ja,im Zuge eines Heizungstausches wird der Einbau einer Wärmepumpe über das bundesweite Förderprogramm "Bundesförderung für effiziente Gebäude-Einzelmaßnahmen" (BEG-EM) gefördert. 

Alle Förderinfos im Detail

Für den Einbau einer Heizungsanlage sind Heizungsbauer zuständig. Bei ÖkoFEN gibt es zahlreiche TOP-Partner in ganz Deutschland. 

Unser Außendienst unterstützt Sie gerne bei der Auswahl des passenden Heizungsbauers: Jetzt kontaktieren  

Die Wärmepumpe sollte jährlich durch autorisiertes Fachpersonal gewartet werden. Das ist entweder ein Heizungsfachbetrieb oder ein Werkskundendienst. Bei ÖkoFEN gibt es in ganz Österreich Kundendiensttechniker:innen, die Ihre Luft-Wasser-Wärmepumpe warten und überprüfen können. 

Bei der jährlichen Wartung durch den Vertragspartner fallen folgende Tätigkeiten an: 

  • Sichtprüfung auf Beschädigung oder Verschleiß an der Außeneinheit (Verdampfer, Ventilator, Gehäuse)
  • Verdampfer reinigen
  • Schmutz- und Schlammabscheider reinigen
  • Systemdruck heizungsseitig prüfen
  • Sichtkontrolle des Kältemittels im Schauglas
  • Kondensatwanne auf freien Ablauf prüfen
  • Probebetrieb oder Funktionstest durchführen

Wärmepumpen sind grundsätzlich sehr effiziente Heizungen. Sie “hebeln” den elektrischen Strom um den Faktor 2,5-4. So lassen sich aus 10 kWh Strom zirka 25 -40 kWh Wärme erzeugen.
Beurteilt wird die Effizienz durch die JAZ (Jahresarbeitszahl). Diese bezeichnet den Wirkungsgrad von produzierter Wärmemenge und den dafür benötigten Stromverbrauch. Die JAZ zieht tatsächliche Messwerte heran und kann ab dem ersten Betriebsjahr ermittelt werden. 

Durch folgende Maßnahmen kann die Effizienz der Wärmepumpe gesteigert werden:

  • Großflächige Heizsysteme (Wandheizung, Fußbodenheizung)
  • Dämmung des Gebäudes
  • Kombination mit PV-Anlage
  • Nach Möglichkeit kurze Wärmeleitungen planen

Ja, eine Kombination von PV-Anlage und Wärmepumpe kann helfen, die Stromkosten zu senken. Man muss jedoch beachten, dass ein Großteil des Stroms für die Luft-Wasser-Wärmepumpe im Winter benötigt wird. Gerade in den Wintermonaten liefert aber eine PV-Anlage weniger Strom als im Sommer, da sonnenreiche Tage seltener sind.

Mit einer optimal ausgelegten PV-Anlage kann man 10-15% an Stromkosten sparen. Sehr hoch ist die Einsparung an schönen Tagen in der “Übergangszeit”

Details zu Wärmepumpe & PV

Grundsätzlich ist bei der Aufstellung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit nicht viel Aufwand zu rechnen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten von “Fundamenten”. Es kann entweder betoniert werden oder man verwendet Fertigfundamente, so wie unser  ÖkoFEN-Fertigfundament aus Edelstahl.
Die Aufstellung der Wärmepumpe sollte in wenigen Stunden erledigt sein. Der Installationsaufwand hängt von der geplanten Hydraulik ab. Im Grunde kann man mit 1-3 Arbeitstagen rechnen. 

Aufstellung einer Wärmepumpe

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