28.06.2016

Wohlige Wärme für Weinliebhaber

Traditionsreicher Winzerhof setzt auf innovative Pelletheizung


"Wie kann eine Heizung in einem fast 300 Jahre alten Haus ökologisch verantwortungsvoll und gleichzeitig ökonomisch rentabel arbeiten?", fragte sich Christof Körtgen, Besitzer des Winzerhof Körtgens in Bad Neuenahr-Ahrweiler, 60 km nordöstlich von Koblenz. Seine beiden 20 und 30 Jahre alten Gaskessel erfüllten nicht mehr die Standards, die sich der Gastronom in punkto Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Umweltfreundlichkeit setzte. "Dass Ökologie und Ökonomie auch bei der Beheizung eines Altbaus sehr effizient Hand in Hand gehen können, hat unsere neue ÖkoFEN Holzpelletheizung eindrucksvoll bewiesen", so der Winzerhof-Besitzer.


Der Denkmalpflege verpflichtet
Körtgen hatte vor 20 Jahren den 1.800 m² großen Winzerhof mit drei verschiedenen Gebäudeabschnitten gekauft und die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammenden Gebäude komplett entkernt und renoviert. So entstanden eine Weinstube, eine Sektkellerei, weitere Gewerberäume sowie ein Wohnhaus mit vier Wohneinheiten – zwei Ferienwohnungen und zwei fest vermietete Wohnungen mit insgesamt ca. 900 m². Christof Körtgen renovierte im Sinne des Denkmalschutzes – mit Fassaden, die sich in das historische Stadtbild von Ahrweiler integrieren. Eine Fassadendämmung kam allein aus diesem Grund für ihn nicht in Frage.


Historische Bausubstanz: Die Gebäude des Winzerhof Körtgen stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Das kernsanierte Anwesen wird heute durch eine moderne ÖkoFEN Pelletheizung mit Wärme versorgt.

"Ich bin begeistert, wie bequem und einfach die Pelletlieferung mitten in der Stadt abläuft."
Christof Körtgen, Winzer

Die Heizkosten im Blick
Beheizt wurde der gesamte Winzerhof mit zwei Gaskesseln, die nach 20 Jahren nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen und zudem für den Wärmebedarf des Winzerhofs überdimensioniert waren. Aufgrunddessen wurde Familie Körtgen mit Heizkosten in Höhe von 12.000 Euro pro Jahr konfrontiert. Auf Empfehlung seines Heizungsbauers Michael Bernads aus Grafschaft-Nierendorf zog Christof Körtgen für den Austausch seiner beiden 'Energievernichter' den Energieberater Johannes Schäper vom Planungsbüro Energie Plan aus Köln zu Rate. Schäper erstellte eine vergleichende Wirtschaftlichkeitsrechnung für die Brennstoffe Gas und Pellets.

Dabei wurden drei Varianten verglichen: Eine Gasheizung, eine Pelletheizung und die Kombination mit einer Pelletheizung, die zur Abdeckung von Lastspitzen von einer Gastherme unterstützt wird. Auch die Rentabilität einer Solaranlage wurde überprüft.
"Öl als fossiler Energieträger kam für uns grundsätzlich nicht in Frage", resümiert Körtgen. "Außerdem hätten wir keine geeigneten Lagerkapazitäten gehabt, da das Heizöl im Weinkeller eine Geruchsbelästigung wäre. Erdwärme fanden wir grundsätzlich interessant, aber in unserem Fall könnten die Heizkörper mit den geringen Vorlauftemperaturen der Erdwärmepumpe niemals für ausreichend Wärme sorgen und meine Gäste sollen auf keinen Fall im Kalten sitzen!", erklärt der Winzer.

Wirtschaftlichkeit, die sich rechnet
Das Gutachten brachte eindeutig hervor: Eine zentrale Holzpelletanlage, die alle Gebäudeabschnitte über gedämmte Rohrleitungen miteinander verbindet, ist das Heizsystem mit den besten Ergebnissen in punkto Ökonomie und Ökologie. Auch den Anspruch an zuverlässige Wärme für die Gäste kann der Holzpelletkessel optimal erfüllen. Die Amortisationsdauer der neuen Heizungsanlage wurde auf 7 bis 10 Jahre errechnet.
"Dank des neuen ÖkoFEN Pelletkessels, der vorbildlichen Installation und des guten hydraulischen Abgleichs konnte ich in den letzten beiden Jahren fast 50 Prozent meiner vorherigen Heizkosten einsparen", berichtet Körtgen stolz.

Die Heizung im Alltagstest
Auch was das Handling der Pelletheizung angeht, ist er sehr zufrieden. Der Kessel wird nur einmal pro Jahr gereinigt, der Aschekasten im Winter ca. einmal pro Monat entleert. Ein 2.000 Liter großer Pufferspeicher bevorratet genügend Heizwasser, um den gesamten Winzerhof mit ausreichend Energie für Heizung und Warmwasserbereitung zu versorgen.
"Wir sind mit unserer Heizkostenersparnis mehr als zufrieden – erst recht, weil die Investition in den neuen Pelletkessel nur noch relativ geringe weitere Kosten verursacht hat. In Zusammenarbeit mit einem Schreiner haben wir den Kellerraum neben der Heizung zum Pelletlager umgebaut. Alle Heizkörper in unserem Haus konnten erhalten bleiben. Unser Pelletverbrauch von ca. 20 bis 25 Tonnen pro Jahr kann mit zwei Lieferungen abgedeckt werden. Auch nach zwei harten Wintern bin ich immer noch begeistert wie unproblematisch, bequem und einfach die Pelletslieferung – mitten in der Stadt – abläuft: Ein rundum zufriedenstellendes Konzept, das ökologisch und ökonomisch nach modernsten Gesichtspunkten unseren traditionsreichen Winzerhof und unsere Gäste mit wohliger Wärme versorgt", freut sich Körtgen.