09.07.2014

Natürlicher Doppelpack aus Sonne und Holz

Familie Maske mit ÖkoFEN Pellematic Smart für die Zukunft gerüstet


Zukunftsorientierte Bauherren wollen in punkto Energieversorgung weitgehend unabhängig sein. Ein schönes Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung dieses Anspruchs findet sich in der Nähe von Kiel. Dort hat Familie Maske-Hansen ein modernes Energiekonzept aus einer ÖkoFEN Pellematic Smart und Solarkollektoren in Kombination mit einer Photovoltaikanlage realisiert. Ein System, das sich ökologisch wie ökonomisch voll rechnet.


"Bereits als Mieter einer Stadtwohnung in Kiel waren wir ökologisch geprägt und haben nicht nur unsere Stromversorgung auf Naturstrom umgestellt, sondern auch ein Erdgasfahrzeug angeschafft. Bei der Planung für unser neues Haus auf dem Land war von vornherein klar, dass sich auch dort unser ökologisches Engagement widerspiegeln sollte", erklärt Torsten Maske seine Überzeugung. Er entschied sich deshalb, gemeinsam mit seiner Frau Stefanie Hansen, für ein Holzhaus mit Holzständerwerk von einer Firma, die ihre Häuser nur aus europäischen Hölzern herstellt und auch bei der Isolierung die Natur im Fokus hat. Mit einer Dämmung von 240 mm Stärke wurde das Haus so gut eingepackt, dass der Energiestandard 'KfW-Effizienzhaus 55' (nach EnEV 2009) erreicht wurde.
Eine automatische Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für ein angenehmes Klima im Haus und umgeht so die Wärmeverluste, die beim Lüften über die Fenster entstehen würden. Bei der Suche nach der optimalen Energietechnik für das Niedrigenergiehaus war klar, dass nur ökologisch akzeptable Energielieferanten in Frage kommen.

  
Energetisch up to date: Das Holzhaus mit Holzständerwerk der Familie Maske lässt das Herz jedes zukunftsorientierten Bauherren höher schlagen.

"Der natürliche Doppelpack aus Sonne und Holz ermöglicht es, unseren Energiebedarf ressourcenschonend, CO2-neutral, kostensensibel und vor allem zukunftsorientiert zu decken",
Torsten Maske, Bauherr

Eine Erdwärmepumpe konnte aufgrund der lokalen Gegebenheiten nicht installiert werden. "Einige unserer Nachbarn beheizen ihre Häuser mit Flächenwärmepumpen. Diese Lösung bedarf allerdings der Stromzufuhr und damit der Abhängigkeit von einem externen Stromversorger. Deshalb kam sie für uns nicht in Betracht", erläutert der Bauherr. "Der Vorschlag meines Schwagers, der als Energieberater tätig ist, auf die Sonnen-Pelletsheizung Pellematic Smart zu setzen und unseren Strom durch eine Photovoltaikanlage weitestgehend eigenständig zu produzieren, hat uns überzeugt. Unser 'Selbstversorger-Anspruch' nahm mit dieser Entscheidung endlich konkrete Formen an", berichtet Torsten Maske weiter.

"Der natürliche Doppelpack aus Sonne und Holz ermöglicht es, unseren Energiebedarf ressourcenschonend, CO2-neutral, kostensensibel und vor allem zukunftsorientiert zu decken – ein perfekter Einklang, der zu unserem gemütlichen Holzhaus im Schweden-Look passt. Als optimalen Partner für die Haus-Technik konnten wir die Solarteam Ostsee GmbH aus Eckernförde gewinnen", begeistert sich Torsten Maske. "Die Heizungsspezialisten haben uns von einer Fußbodenheizung überzeugt, weil wir hier einen hohen Wohlfühlcharakter bei gleichmäßiger Wärmeverteilung erzielen und keinerlei Einschränkungen für die Raumgestaltung hinnehmen mussten. Zudem erreichen wir aufgrund der niedrigen Vor- und Rücklauftemperaturen von 35° C die ideale Grundvoraussetzung für die Sonnen-Pelletsheizung."
Die vier Solarkollektoren Pellesol sorgen kostenlos für warmes Wasser und Wärme im ganzen Haus. Das Pelletbrennwertmodul der Pellematic Smart mit einer Leistung von 8 kW springt nur dann an, wenn die Sonne Pause macht oder der Heizbedarf im Winter enorm steigt. Dabei erhöht die Brennwerttechnik sogar noch die Effizienz der Pelletheizung, indem sie die Energie in den Abgasen der Heizung nutzbar macht und den Verbrennungsgrad der Pellets erhöht. Dadurch fällt auch weniger Asche an, sodass bei einem Pelletheizkessel mit automatischer Ascheaustragung die Asche nur ein- bis zweimal pro Jahr entleert werden muss.

Durch die Kombination von Schichtspeicher, Pelletbrennwertmodul, 600 Liter Pufferspeicher mit Solarwärmetauscher und hygienischer Frischwasseraufbereitung und der gesamten Heizungshydraulik bietet die Pellematic Smart auf nur 1,50 m² einen kompletten Heizraum. Die Maskes konnten sie in einem 9 m² großen Wirtschaftsraum unterbringen, in dem sogar noch genügend Platz für andere Haushaltsgeräte war.

Noch in diesem Jahr plant Torsten Maske den Bau eines Carports mit angrenzendem Schuppen, der auch Platz für sein Pelletlager bietet, welches nicht mehr als 4 m² benötigt. Der Bauherr will dort einen Flexilo Gewebetank installieren, der ca. eine Tonne Pellets fasst. Laut seinen bisherigen Verbrauchsdaten dürfte diese Pelletmenge für ein Jahr ausreichen, wofür er kaum mehr als 200 Euro investieren muss.
Momentan füllt er die Pellets per Hand direkt in den Vorratsbehälter der Pellematic Smart. "Mein vierjähriger Sohn ist jetzt im Sommer schon ganz ungeduldig. Denn er hilft mir gerne bei der Pelletbefüllung, die momentan nur alle fünf Wochen erforderlich ist. Im Winter habe ich alle drei Tage einen Sack mit 15 kg Pellets nachgefüllt. Grundsätzlich finde ich es sehr spannend, mich so direkt mit dem Rohstoff Holz und seiner Heizkraft auseinander zu setzen".
Im kommenden Winter wird sich Torsten Maske entspannt auf seine automatische Pelletzufuhr mittels Vakuumsauganlage verlassen können. Diese saugt die Pellets dann direkt aus dem Gewebetank in den Behälter. "Wir können dann sogar die Uhrzeit für diesen Vorgang frei wählen", freut sich der Bauherr über sein zukünftiges persönliches 'Rundum-Sorglos-Paket" aus dem Hause ÖkoFEN.

Die Photovoltaikanlage mit 7,2 kW/p ist das Tüpfelchen auf dem 'i'. Sie rundet das Energiesparkonzept ab, indem die Maskes zum größten Teil ihren selbst produzierten Strom nutzen. Überschüssigen Strom, den ihre Anlage produziert, speisen sie in das örtliche Stromnetz ein und können ihn dann, beispielsweise am Abend, wieder in Form von Ökostrom nutzen. Um den Stromverbrauch auf einem Minimum zu halten, beleuchtet Torsten Maske sein neues Haus ausschließlich mit Leuchtdioden. Außerdem funktionieren größere Stromabnehmer wie Wasch- und Spülmaschine mit einem Timer. Sie werden nur dann in Betrieb genommen, wenn genügend selbst produzierter Strom zur Verfügung steht. Torsten Maske und seine Frau schätzen die eigene Unabhängigkeit und zeigen mit ihrem Haus heute schon, wie die 'Energieversorgung von Morgen' funktionieren kann. "Atomstrom ist von gestern", gibt sich der Hausherr überzeugt.

Die KfW-Förderbank hat den Maskes für ihren Neubau ein langfristiges, zinsgünstiges Darlehen gewährt, bei dem in den ersten Jahren keine Tilgung erfolgt. Insgesamt profitierte die Familie von einer Krediterleichterung von 2.500 Euro. Mit den geringen Heizkosten von derzeit ca. 230 Euro pro Jahr werden sich die Investitionen von 12.000 Euro für das Heizsystem inkl. Pufferspeicher sowie 5.000 Euro für die Solarthermieanlage schnell rechnen.
Die Photovoltaikanlage wird innerhalb der nächsten 20 Jahre voraussichtlich knapp 15.000 Euro erwirtschaften. "Das sind 12.000 Euro mehr als eine Kapitalanlage zu banküblichen Zinsen – ein ökologisches Energiekonzept, das sich rechnet. Erst recht, wenn wir an unsere Zukunft denken", resümiert Torsten Maske zufrieden.