Pelletheizung und
Wärmepumpe im Vergleich
Pelletheizung
- Heizen mit einem Brennstoff aus Holz
- Effiziente Bereitstellung von höheren Vorlauftemperaturen (für Heizkörper)
- Für alle Heizsysteme nutzbar
- Bessere Lösung bei extremer Kälte
- Mehr Platzbedarf im Heizraum
- Strom aus Eigengewinnung z. B. PV-Anlage) mit power2heat-System nutzbar
- Kaminanlage notwendig
Erdwärmepumpe im Vergleich zur Pelletheizung:
- Höhere Anschaffungskosten
- Geologische Voraussetzung muss gegeben sein, dh. richtige Bodenbeschaffenheit für Erdwärmenutzung
- Grundstück muss geeignet sein, um Bohrungen oder Kollektorflächen-/gräben anzulegen (schwere Geräte, umfangreiche Erdarbeiten)
- Bohrungen sind genehmigungspflichtig
- Kollektorflächen schränken die Nutzung des Gartens ein
Die meist gestellten Fragen im Überblick
Die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Wärmepumpe und Pelletsheizung haben wir für Sie übersichtlich und umfangreich beantwortet. Damit können Sie sich mit absoluter Sicherheit und einem gutem Gefühl für Ihr ideales Heizsystem entscheiden.
Wie viel Platz benötigt eine Pelletheizung?
Eine moderne Pelletheizung braucht heute nur mehr wenig Platz. Auf etwa 3,7 m² bringen Sie Ihre Pelletheizung inklusive hygienischer Warmwasserbereitung und Pellets-Gewebetank unter. ÖkoFEN Pelletheizungen sind zudem so leise, dass sie ohne Bedenken im Erdgeschoss platziert werden können, sollten Sie keinen Keller haben. Fehlt Platz im Gebäude können Sie Ihre Pellets mit unserem Flexilo Outdoor auch im Freien lagern. Im Vergleich dazu nimmt Ihnen die Wärmepumpe keinen Platz im Gebäude weg, da sie meist vor dem Haus oder im Garten platziert wird. Jedoch sollte bei der Anschaffung einer Wärmepumpe die Geräuschentwicklung während der Heizperiode bedacht werden. Auch wenn diese bei der ÖkoFEN GreenFOX® äußert gering ausfallen.
Wie viel kostet eine ÖkoFEN Pelletheizung?
Pauschal beantwortet: ÖkoFEN Pelletheizungen kosten je nach Ausführung für ein Einfamilienhaus zwischen 13.000 und 22.000 Euro inklusive Pelletslager (Gewebetank), Fördertechnik, Warmwasserbereitung. Aktuell gibt es eine äußerst attraktive Fördersituation, durch die sich die Anschaffungskosten um bis zu 45 % reduzieren können. Mehr Informationen zum Thema Kosten einer Pelletheizung finden Sie hier.
Ist eine Pelletsheizung wirklich klimafreundlich?
Pellets werden in Deutschland überwiegend aus Reststoffen der Holzverarbeitung, wie Sägespänen und Hobelspänen, hergestellt. So können bereits anfallende Holzreststoffe als Brennstoff zur Wärmeerzeugung genutzt werden.
Bei der Verbrennung wird das zuvor im Holz gebundene CO₂ wieder freigesetzt.
Moderne Pelletheizungen nutzen den genormten Brennstoff vollautomatisch und verbinden so das Heizen mit Holz mit hohem Bedienkomfort.
Noch Fragen offen?
Hier finden Sie die häufigsten Fragen & Antworten zum Heizen mit Pellets!
Sie möchten sich einen schnellen Überblick über das Heizen mit Pellets verschaffen oder
benötigen für Ihr Verkaufsgespräch fundierte Antworten? In unseren FAQs klären wir die häufigsten Fragen zum Betrieb, den Kosten und die Wartung einer Pelletheizung.
Holzpellets sind kleine, zylindrische Presslinge aus trockenem, naturbelassenem Restholz (Säge- und Hobelspäne) aus der Sägeindustrie.
Sie haben einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge von etwa drei Zentimetern. Sie werden unter hohem Druck - ohne chemische Bindemittel - gepresst und haben einen extrem niedrigen Wassergehalt sowie einen hohen Energiegehalt und Brennwert.
Holzpellets werden in Kilogramm angeboten. 1 m³ Pellets hat ein Gewicht von 650 kg.
Zum Vergleich:
2 kg Pellets ≙ ca. 1 l Heizöl
1 m³ Pellets ≙ ca. 320 l Heizöl
Ja.
Zur Herstellung von Holzpellets werden ausschließlich Reste bzw. Nebenprodukte aus der Holzverarbeitung und Durchforstung verwendet.
In der Sägeindustrie fallen beim Holzeinschnitt ca. 40% des Holzen in Form von Sägenebenprodukten (Hackschnitzel, Späne, Sägemehl) an. Ein großer Anteil davon kann für die Pelletproduktion verwendet werden. Darüber hinaus ist Holz ein erneuerbarer Rohstoff.
Zudem sorgt eine gesetzlich vorgeschriebene, nachhaltige Forstwirtschaft dafür, dass eine Übernutzung der Wälder ausgeschlossen ist.
Für Pellets gibt es das ENplus-Qualitätssiegel, um eine effiziente und umweltschonende Betriebsweise der Pelletheizanlagen zu garantieren.
So geben trockene Pellets wesentlich mehr Energie ab, als solche mit einem hohen Feuchtegehalt. Zudem kann die Verbrennungstechnik durch normierte Pellets sehr genau eingestellt und so der Energieinhalt der Pellets bis zu 98 Prozent genutzt werden.
Wer mit qualitativ hochwertigen Pellets heizt, muss zudem weniger Reinigungsaufwand betreiben. Die Norm sorgt mit ihren strengen Grenzwerten europaweit für eine einwandfreie Pelletqualität. Es wird dabei die gesamte Bereitstellungskette von der Produktion bis zur Lieferung beim Endkunden überwacht und damit ein hoher Verbraucherschutz garantiert.
In der Norm sind neben dem Heizwert auch der Wassergehalt, der Ascheanteil, Länge und Durchmesser und andere Kriterien definiert. Achten Sie deshalb beim Kauf auf die Kennzeichnung der Pellets mit ENplus- und DINplus-Gütesiegel – die entsprechenden Qualitätskriterien sind für geprüfte Hersteller verbindlich!
Mehr Infos: www.enplus-pellets.de
Der Heizwert von Pellets ist mit 4,9 kWh/kg genormt.
Der Heizwert von einem Liter Heizöl extra leicht beträgt 10 kWh und der von 1 m³ Erdgas ebenfalls 10 kWh.
Daher ergibt sich folgendes Verhältnis:
2 kg Pellets ≙ 1 Liter Heizöl extraleicht ≙ 1 m³ Erdgas ≙ 2,5 kg trockenes Brennholz
Es gibt grundlegend zwei Möglichkeiten um Holzpellets zu lagern: Ein Gewebetank oder einen Pellet-Lagerraum.
Der Gewebetank ist einfach und schnell montiert, kostengünstig und dazu staubdicht. Das Gewebe ist aber dennoch luftdurchlässig und somit ist der Tank die perfekte Lagermöglichkeit für Pellets. Ist er gegen Sonne und Regen geschützt, so kann er sogar außerhalb des Hauses aufgestellt werden. Innovative Gewebetanks wie der Flexilo Compact haben dazu noch 60 Prozent mehr Lagerkapazität bei gleichem Platzbedarf.
Die Lieferung von Pellets erfolgt mit dem Tankwagen, von dem aus die Pellets mittels Druckluft in den Lagerraum bzw. Tank eingeblasen werden. Im Gegensatz zu Heizöl verursachen Pellets dabei keine Geruchsbelästigung.
Bei einem Umstieg von einer Öl- auf eine Pelletheizung findet das Pelletlager meist im Öltankraum Platz.
Nicht nur die Pellets selbst sollten hochwertig sein, sondern auch die Ausstattung und Gestaltung des Lagers.
Die Heizlast eines Gebäudes gibt die ideale Größe des Lagerraums vor. In den meisten Fällen sind Gewebetanks die einfachste und beste Möglichkeit für die Pelletlagerung. Bauseitig ausgebaute Lagerräume hingegen können bei besonderen Raum-Geometrien sinnvoll sein.
Der Raum für Pellets, bzw. dem Gewebetank sollte max. 30 m von der Hauszufahrt entfernt sein, damit der Tankwagen den Lagerraum befüllen kann. Am besten grenzt dieser Raum an eine Außenmauer, damit die Befüllkupplungen von außen zu erreichen sind.
Gewebetank
Die Gewebetanks gibt es in verschiedenen Größen von 650 kg bis 12,5 t. Der Pellettransport zum Kessel erfolgt durch ein
Vakuumsaugsystem über eine Entfernung von bis zu 20 m.
Die aus einem speziellen Polyestergewebe bestehenden Gewebetanks sind staubdicht und luftdurchlässig.
Wir bieten Ihnen für jeden Platz- und Pelletbedarf die passende Variante.
Mehr Informationen zu ÖkoFEN Gebetanks gibt es hier.
Lagerraum
Die Wände, der Boden und die Decke des Lagers müssen absolut trocken sein, da die Holzpresslinge sonst aufquellen und zerfallen können. Feuchte Pellets können zu Funktionsstörungen beim Transport vom Lager in den Pelletkessel sowie beim Verfeuern führen. Bei feuchten Kellerräumen sollte ein Gewebetank eingesetzt werden.
Ein Pellet-Lagerraum sollte, wenn möglich, über einen glatten Schrägboden mit mindestens 35 Grad Neigung verfügen.
Mehr Informationen zu Pelllet-Lagerräumen gibt es hier.
Hinsichtlich Emissionen sind Pelletkessel Weltmeister. Weder vorgelagert noch direkt werden große Mengen an CO2 freigesetzt. Lediglich 30g/kWh Energie beträgt die CO2 Emission. Zum Vergleich: Eine Ölheizung emitiert ca. 350 g und eine Wärmepumpe durch den fossilen Stromanteil immerhin auch 180 g/kWh verbrauchter Energie.
Zudem unterbieten Pelletheizungen schon immer die Grenzwerte für Feinstaub der verschärften Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) für 2020. Verbrennungsüberwachung, automatische Brennstoffzuführung und Luftregelung führen - zusammen mit dem genormten, trockenen Brennstoff aus naturbelassenem Holz ohne Zusatzstoffe - dazu, dass Pelletheizungen diese strengen Kriterien einhalten.
Somit sind moderne Pelletheizungen mit alten (Stück)Holzheizungen keineswegs vergleichbar.
Die Kosten für ein Pelletheizsystem hängen von mehreren individuellen Bedingungen ab. Je nach baulichen Rahmenbedingungen, gewähltem Modell und den möglichen Förderungen variieren die Kosten des Heizsystems. Als Orientierungshilfe dient der ÖkoFEN Online-Produktberater für Sanierung und Neubau.
Sie erhalten in nur vier Schritten einen Produktvorschlag (Pelletheizung und -lager) mit einem Richtpreis für die ÖkoFEN Produkte (ohne Installationsmaterial und Arbeit) inklusive Förderinformation für Ihr Bundesland. Unser Produktberater dient auch wunderbar als Entscheidungshilfe, wenn Sie überlegen, Ihre Heizung gegen ein neues Heizsystem zu tauschen oder noch die richtige Heizung für Ihren Neubau suchen.
Hier können Sie ganz einfach das für Sie richtige Produkt inkl. Richtpreis & Förderung finden:
ÖkoFEN Kunden schätzen die Qualität der Produkte und den flächendeckenden Werkskundendienst, der 365 Tage im Jahr erreichbar ist. 99 % der Kunden sind mit ihrer Entscheidung zufrieden und würden sich wieder für uns entscheiden. Zudem können Sie ganz einfach online Ihren Ansprechpartner suchen und kontaktieren.
Der Stromverbrauch wird von verschiedenen Aspekten beeinflusst. Dazu zählen zum Beispiel der Gebäudetyp (Dämmung, Wohnfläche), Vorlauftemperatur, Anzahl der Personen usw.
Für eine relativ genaue Aussage muss die JAZ herangezogen werden.
Die JAZ (Jahresarbeitszahl) ergibt sich aus tatsächlichen Werte. Hier wird das Verhältnis vom zugeführten Strom zur erzeugten Energie pro Jahr beurteilt. Die JAZ kann erst nach einem Betriebsjahr ermittelt werden und kann jährlich schwanken (ebenfalls abhängig von mehreren Faktoren: Wetter, Wärme- und Kühlbedarf, …).
Beispiel: Bei einem Bestandsgebäude, ca. 30 Jahre, guter Baustandard mit 150 m2 beheizter Wohnfläche werden rund 20.000 kWh Energie pro Jahr benötigt. Aufgrund unserer Erfahrungswerte gehen wir von einem jährlichen Stromverbrauch von rund 6.500 kWh Strom aus.
Das würde bei diesem Musterbeispiel eine JAZ von 3 ergeben - Zwei Drittel des Energiebedarfs werden von der Umweltwärme gewonnen und für ein Drittel muss Strom zugeführt werden.
Details zum Stromverbrauch einer Wärmepumpe
